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28. Januar 2011 5 28 /01 /Januar /2011 22:55

Heute habe ich eine Lektion bekommen, für die ich mich gar nicht genug bedanken kann und zwar bei dem Geist des Baumes, der seinen Körper, sprich das Holz, als Katzenstreu zur Verfügung gestellt hat.

Ja, richtig gelesen! Denn ich verwende für meine beiden schnurrenden Weggefährtinnen eine Katzenstreu, die aus Holz gewonnen ist. Diese Streu ist umweltfreundlich - wenn man mal davon absieht, dass ein Baum sein Leben dafür geopfert hat - und für Mensch und Tier sehr angenehm zu handhaben.

  

Normalerweise bin ich durchaus eine Menschin, die ihren Verstand einzusetzen weiß. D.h. im Klartext: das Entsorgen der Katzenstreu über die Toilette ist nicht wirklich sinnvoll. Es kann eine üble Verstopfung geben. Und darum kommt die Streu auch normalerweise schön brav in die Tonne.

Normalerweise schon.

Aber gestern - irgendwie bin ich da so neben mir gestanden und habe die ganze Streu des Katzenkisterls in die Toilette gekippt. Zwar unter fließendem Wasser, aber es war halt eine ganze Menge.

Und die Folge davon: Aus die Maus! Gestern ist das Wasser immerhin noch ein wenig abgesickert. Aber heute ging rein gar nichts mehr, absoluter Stillstand, nicht mal ein Zentimeter... .

  

Na ja, das könnte ich doch mal mit Quanteln versuchen.

Also schon mal losgelegt und probiert.

Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, so ganz haut das nicht hin. Da fehlt was. Aber was???

Und ebenso war der Erfolg, nämlich nach wie vor "aus die Maus".

  

Dann haben Monica und ich gemeinsam am Thema "Akzeptanz" den ganzen Abend gearbeitet und gequantelt, was das Zeug hält. Es war spannend wie immer. Monicas Kater, der Sohn meiner Prinzessin Samira, hat auch mitgearbeitet. Katzen sind schon ganz besondere Wesen - Anmerkung am Rande!
Na ja und so ganz zum Schluß meinte ich, ich hätte es ja mit der verstopften Toilette versucht, aber bisher leider keinen Erfolg gehabt.

 

Wir haben dann beide alles mögliche versucht, bis Monica drauf kam, ich müsse den Baumgeist bitten, dass er die Katzenpisse wieder freigibt.
Momentan habe ich das noch nicht so ganz verstanden, bis der Groschen bei mir gefallen war.

Ja klar! Der Baumgeist wurde schlichtweg bepisst und beschissen. Und dafür kam nicht einmal ein Dankeschön, geschweige denn eine Entschuldigung oder gar ein Opfer der Versöhnung.

 

Beim Heimfahren hat mich das beschäftigt und es war einfach klar, dass genau dies das Problem war.

Ich habe mich bei dem Baumgeist entschuldigt und ihn um Vergebung gebeten. Und als Dankeschön für sein Opfer gab es von mir ein Stamperl des besten Wacholdergeistes der Region. Und das kam echt von Herzen.

 

Seltsamerweise war mir in diesem Moment klar, dass das die Lösung war. Ich wußte, dass die Toilette wieder frei sein würde. Und meine Neugier konnte ich auch nicht wirklich bezähmen. Also auf nach oben in das kleine Bad und nachsehen - und ... welch Wunder: das Wasser war abgelaufen als ob es nie ein Problem gegeben hätte.

 

Ich habe in diesem Moment eine ganz große und tiefe Dankbarkeit erfahren, weil klar war: das ist eine Lektion!

Ja, es ist eine Lektion darüber, wie die Welt funktioniert.

Wenn wir respektvoll und in Liebe miteinander umgehen, dann läuft das Leben. Vergessen wir den Respekt und die Liebe, dann bleibt das Leben stehen, sprich es gibt eine Verstopfung im wahren Sinne des Wortes. 

Und ich glaube, das war heute meine Lektion zum Thema "Akzeptanz".

 

Danke für diese Erfahrung!

 

 

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Published by Die Quantlerin - in Naturwesen und Tiere
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