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24. Januar 2011 1 24 /01 /Januar /2011 10:05

... . Dies war eine Suchanfrage, mit der jemand auf mein Weblog gekommen ist.

Ja, wie kann ich ihn finden, den Resonanzpunkt und was ist das eigentlich, dieser Resonanzpunkt?

 

Vielleicht erst mein Verständnis des Resonanzpunktes. 

Wir, als inkarnierte Wesen auf dem Planeten Erde, erfahren uns in von einander abgegrenzten Körpern. Deshalb neigen wir dazu, uns getrennt vom anderen und getrennt von der Welt zu erleben. Das ist die Erfahrung, die wir hier auf der Erde machen. 

Gleichzeitig folgt der Aufbau der Welt dem Prinzip der Dualität. Tag - Nacht, Licht - Schatten, hell - dunkel, Opfer - Täter, Geburt - Tod ... . Alles auf diesem Planeten folgt diesem Prinzip.

 

Weil wir glauben, dass wir von einander getrennte Wesen sind, neigen wir dazu, in einer schwierigen Situation den Schuldigen im Außen zu suchen.

Ich armes Opfer und du böser Täter.

Das "Du" oder Objekt können andere Menschen oder Situationen, irgendwelche Umstände im Außen sein, die wir als Ursache für unsere Probleme ausmachen.

Beispiel: Stress am Arbeitsplatz.

Die Ursache für mein Probleme ist jedenfalls von mir getrennt im Außen zu finden. Das glauben wir und so hätten wir es gerne. 

 

Das hat über eine lange Zeit scheinbar - zwar nicht wirklich gut - funktioniert. Inzwischen hat sich unser Bewußtsein verändert und wir verstehen immer besser, dass Ich und Du, dass Subjekt und Objekt, dass der Mensch und die Welt nicht wirklich voneinander getrennt sind. In der buddhistischen Philosophie war dies schon immer eine der Grundannahmen. Aber auch im westlichen Gedankengut gibt es immer mehr Ansätze, die genau das sagen.

 

Wenn ich nun mit den Zwei Punkten arbeite, dann habe ich in Bezug auf ein Thema eben zwei Punkte, die zueinander in Resonanz stehen: einen Anker- und einen Resonanz- oder Lösungspunkt. Für mich sind das die beiden Pole der Dualität, die ich in Bezug auf mein Thema zueinander in Resonanz bringe und - das heißt für mich - versöhne. Ich und Du, Subjekt und Objekt, Opfer und Täter, Mensch und Welt, Körper und Bewußtsein, Energie und Materie - all diese Pole der Dualität, die eigentlich eine Einheit bilden, bringe ich mit den Zwei Punkten wieder zusammen.

Wenn ich das tue, findet eine Transformation statt. Mein Problem darf sich verwandeln bzw. auflösen. Der Impuls zur Heilung oder Transformation kommt aus einer Ebene des Seins, die jenseits der Dualität ist. Was ich tue, ist nichts weiter, als das Tor zu dieser Ebene zu öffnen. Und das mache ich mit den Zwei Punkten.  

 Soviel zu meinem Verständnis der Zwei Punkte.

Ich beziehe mich dabei auf den Ansatz von Tarab Tulku Rinpoche, der in seiner Lehre "Unity in Duality" die Einheit von Subjekt und Objekt, Körper und Bewußtsein und Energie und Matierie dargestellt hat.

(http://www.tarab-institut.de/)

 

Wie kann ich nun den Lösungs- oder Resonanzpunkt finden?

Erst einmal: In Bezug auf ein Thema gibt es nicht nur einen Resonanzpunkt, sondern viele. Ich muß also nicht die Stecknadel im Heuhaufen finden. Dadurch ist die ganze Sache schon mal viel entspannter.

Den Ankerpunkt wähle ich nach Belieben. Wenn ich mit mir selber arbeite, dann lege ich z.B. eine Hand aufs Herz oder einfach auf den Oberschenkel. Den Resonanzpunkt finde ich persönlich intuitiv. Ich weiß es einfach, wo er ist. Und als Rückmeldung spüre ich gleichzeitig die Welle bzw. eine starke körperliche Reaktion.

 

Nun werden vermutlich nicht alle sofort intuitiv den "richtigen" Punkt haben. Es hilft, wenn man langsam und sehr aufmerksam die Aura abtastet. Das muß kein großer Bereich sein, denn - wie gesagt - es gibt viele Resonanzpunkte. Welche Wahrnehmung jetzt jedem einzelnen anzeigt, dass er den Resonanzpunkt hat, das kann sehr unterschiedlich sein. Manche spüren ein Kribbeln in der Hand, manche einen Widerstand, wieder andere Wärme. Ich habe es auch schon erlebt, dass Kursteilenhmer scheinbar nichts gespürt haben. Da ich selber es aber spüre, wenn jemand den Punkt hat, kann ich eine Rückmeldung darüber geben. Dann kann der Übende nachspüren und allmählich ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich der Resonanzpunkt anfühlt. Bei einer Teilnehmerin war es so, dass sich bei ihr, wenn sie den richtigen Punkt hatte, ein Gefühl von Frieden und Glück einstellte. Erlebt sie das, weiß sie: es war der richtige Punkt. 

Wie gesagt: jeder erlebt es ein wenig anders.

 

Da ich selber, wenn ich die ZweiPunktMethode weitergebe, mit kleinen Gruppen arbeite, spüre ich bei jedem Einzelnen mit, ob er den Lösungspunkt hat. Das gibt gerade am Anfang dem Übenden Sicherheit.

Wenn ich merke, dass jemand so gar kein Gefühl für den Resonanzpunkt hat, dann ist genau das Nicht-spüren-können das erste Thema, das es zu bearbeiten gilt. Bisher konnten daraufhin alle Kursteilnehmer den Resonanzpunkt ganz gut spüren. Und wenn man dann ein Wochenende lang am Üben ist - wie heißt es: Übung macht den Meister.

 

In diesem Sinne: viel Erfolg!

 

 

 

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