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7. Februar 2011 1 07 /02 /Februar /2011 14:20

Immer wieder werde ich mit der Frage konfrontiert, wie man mit dunklen Energien umgehen soll. 

Eine Möglichkeit ist: Einfach sagen, ich weiß, dass es diese Energien und Wesenheiten gibt und dann links liegen lassen. Das ist eine Meinung, die von vielen Lichtarbeitern vertreten wird. Denn: Denkt man an etwas, so gibt man dem auch Energie. Und das wollen wir bei Dämonen und dunklen Energien wirklich nicht.
Die andere Möglichkeit ist, sehr genau darauf achten, was man spürt und, falls da was auftaucht, was sich ungut und dunkel anfühlt, damit arbeiten.

 

Hier gibt es von mir ein eindeutiges Bekenntnis: Wachsam-sein und Hinspüren und mit dem arbeiten, was sich da meldet. Ist die dunkle Energie nicht meine Kragenweite, da zu mächtig, dann bearbeite ich bei mir selber das Thema, mit dem diese Energie zu tun hat. Das bringt mich ein Stück weiter und die Energie wird um dieses Stück schwächer.

Ich habe mit dieser Strategie bisher gute Erfahrungen gemacht. Denn auch die dunklen Energien wollen letztendlich erlöst werden.

 

Ich habe meine Gründe, warum ich diesen Standpunkt einnehme.

1. Von meinem tibetischen Lehrer Tarab Tulku Rinpoche habe ich folgendes gelernt. Wenn ich etwas loshaben will, dann funktioniert das nicht, indem ich es meide oder links liegen lasse. Es ist sinnvoller hindurchzugehen und das zu transformieren, was man loshaben will. 

Ich erkenne immer mehr die tiefe Weisheit, die in dieser Aussage enthalten ist.

 

2. Ich habe - leider - öfters beobachtet, was geschieht, wenn dunkle Energien gemieden werden und dazu gehört auch: Ich nehme sie wahr und beachte sie dann einfach nicht weiter.
Nach meiner Beobachtung ist dieses Verhalten dunklen Energien ganz recht. Das Zur-Kenntnis-nehmen beruhigt den Betroffenen. Die dunkle Seite wird ja auch nicht verleugnet. Aber vergisst man dann wachsam zu sein, so scheinen diese Energien leichtes Spiel zu haben. Denn genau dann können sie in aller Ruhe wirken, ohne erkannt zu werden.

Ich finde das ziemlich dramatisch, da Menschen, die auf dem Weg schon weitgekommen sind, plötzlich wie vor einer Wand stehen und nicht weiterkommen. 

 

3. Ich beobachte, dass ganz viele Angebote aus der esoterischen bzw. alternativen Ecke von dunklen Energien unterwandert sind.

Das scheint unter anderem deswegen zu funktionieren, weil die Anbieter sich auf der sicheren Seite wähnen, einen Schutz für unnötig halten und/oder die dunklen Energien als EGO-Spiel abtun und eben nicht weiter beachten.

Ja, EGO-Spiele, sind sie schon, die Dämonen. Aber ich bin aufgefordert, diesem EGO-Spiel angemessen zu begegnen, ansonsten lachen sich die dunklen Energien ins Fäustchen und können ungehindert ihre Arbeit und Verdunklungsstrategien fortsetzen. Aber genau das will ich eigentlich nicht.

 

Also, was tun?

Für mich gibt es inzwischen mehrere Regeln, an die ich mich halte.

1. Ich spüre hin. Wie fühlt sich eine Energie an? Ich spüre bei dunklen Energien einen sehr unangenehmen Druck im Herzbereich. Das ist mein persönliches Alarmsignal. Aber man muß auch wissen, dass jeder diese Energien anders wahrnimmt.

2. Ich persönlich arbeite sehr gerne mit dem "Nähren von Dämonen". Diese Technik ist mir besonders nah. Ich habe sie durch das Buch „Den Dämonen Nahrung geben“ von Tsültrim Allione (München: Goldmann Arkana, ²2009) kennengelernt. Ich handhabe sie etwas einfacher und komme damit bestens zurecht. Ich achte aber auch darauf, wo meine Grenzen sind und hole mir Hilfe aus der geistigen Welt. Diese Methode ist sicher nicht für jeden geeignet. Wenn sie einem liegt, ist sie sehr effektiv. Das ist meine Erfahrung.

3. Eine andere Möglich ist es, in die Entstehungssituation eines persönlichen Dämons zu reisen und mit den Zwei Punkten zu arbeiten. D.h.: Traumata und blockierende Faktoren transformieren, mit der Vergebung arbeiten und hilfreiche Ressourcen und Infos integrieren. Sind die persönlichen Angriffspunkte für einen Dämon aufgelöst, so ist es ein Leichtes, den Dämon an die geistige Welt zu übergeben mit der Bitte, ihn dahin zu bringen, wo er hingehört.

4. Ganz wichtig ist es m.E. anzuerkennen, dass wir alle Andockstellen für dunkle Energien haben. Das gehört einfach zum Leben dazu. Und je mehr ich bereit bin, daran zu arbeiten und diese Andockstellen aufzulösen, umso weniger kann mir eine dunkle Energie was anhaben.

5. Sehr wichtig ist für mich die Zusammenarbeit mit Kolleginnen. Ich arbeite mit Monica Meier zusammen. Inzwischen sind aber weitere Kolleginnen dazugekommen, die bei mir das Quanteln erlernt haben und sehr effektiv damit arbeiten.
Hat eine von uns das Gefühl, irgendwie stecken zu bleiben, so helfen wir uns gegenseitig. Das halte ich gerade in unserer Zeit, wo so viele dunkle Energien immer spürbarer versuchen, Einfluss zu bekommen, für ganz entscheidend. Als Einzelkämpfer ist man schnell auf verlorenem Posten. Ich kann nicht immer alles spüren und wahrnehmen. Ich habe ja auch meine blinden Flecken. Spüren wir gegenseitig, was gerade läuft, so können wir uns auf Schwachstellen hinweisen. Ich bin für diese Zusammenarbeit sehr, sehr dankbar.

6. Dass energetischer Schutz und Reinigung wichtig sind, sollte sich eigentlich rumgesprochen haben. Trotzdem gibt es die Meinung, das alles sei nicht notwendig. Man bringe sich dadurch um Erfahrungen. (Ich habe es leider auch schon erfahren, dass gerade solche Menschen, die das alles nicht für nötig halten, selber ganz gerne unlauter vorgehen. Bin ich nicht geschützt, haben sie ein leichtes Spiel.)
Meine persönliche Erfahrung dazu ist es, dass der Schutz das abhält, was jetzt nicht gerade als Lernaufgabe ansteht. Geht es um eine ganz bestimme Erfahrung, die für mich wichtig ist, dann werde ich ohnehin mit dieser Aufgabe konfrontiert.
Allerdings beobachte ich auch, dass Schutztechniken nicht mehr so gut funktionieren wie früher. Ich habe das Gefühl, die Energien wollen ans Licht kommen und wahrgenommen werden. Das Schützen sollte nicht dazu verleiten, die Wachsamkeit zu vernachlässigen. Das ist ein wenig wie mit der Strategie, die dunklen Kräfte zur Kenntnis zu nehmen und sich dann nicht weiter drum zu kümmern. Manche Kräfte wissen, wie sie einen Schutz umgehen können und wenn es meine Aufgabe ist, mich damit auseinander zusetzen, dann wird das auch geschehen.

 

Ja, das ist so der momentane Stand der Erkenntnis. Kann gut sein, dass morgen schon wieder was neues dazu kommt.

 

 

 

 

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Published by Die Quantlerin - in Dämonenarbeit
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