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10. November 2010 3 10 /11 /November /2010 11:43

"Quantenheilung an mir selbst" - mit dieser Frage hat jemand zu meinem Weblog gefunden. 

Ja, Quantenheilung ist hervorragend dazu geeignet, um an sich selber zu arbeiten. Das ist für mich einer der Punkte, der die Arbeit mit den Zwei Punkten so interessant macht. Und man kann schon eine ganzte Menge erreichen, wenn man bei sich selber auflöst.

Ich muß aber auch sagen, dass die Arbeit mit jemanden, mit dem es sich gut zusammenarbeiten läßt, noch viel intensiver ist und tiefer geht.

Warum?

Eine Möglichkeit der Arbeit ist es, ein Thema "aufzustellen". Damit ist gemeint, dass man sich in den "Geist der Beziehung zu einem Thema" hineinspürt.

Was ist jetzt das wieder?

Ganz einfach. Wir alle nehmen die Welt ja durch unsere ganz persönliche "Brille" wahr. Das heißt im Klartext, dass es sehr viele, unterschiedliche Faktoren gibt, die meine Wahrnehmung der Welt beeinflussen. Da spielen z.B. meine Glaubenssätze, meine Erfahrungen, meine Emotionen, meine Bedürfnisse, meine Vorurteile und ... und ... und ... eine Rolle. Es ist wirklich so, als ob ich die Welt durch eine, nämlich meine Brille sehen würde. Diese Brille kann ich mir ein wenig genauer anschauen. Ich  kann mich fragen, wie sie zustande gekommen ist und was so die wichtigsten Faktoren sind, die da mitspielen.


Arbeitet man nun zu zweit, so spürt einer in den "Geist meiner Beziehung zu einem Thema" hinein, der andere löst auf. Wir nennen das "sich in ein Thema Hineinspüren" inziwschen schlicht und ergreifend "geisteln". Alles, was auftaucht, darf ausgesprochen werden und wird sofort mit den Zwei Punkten aufgelöst. Das ist ja das Schöne an dieser Methode. Ich löse wirklich alles, was sich zeigt, sofort auf.

 

Der "Geistler" hat bei dieser Arbeit zu Beginn oft das Gefühl, dass er gerne das Weite suchen möchte. Er fühlt sich nicht wirklich gut in seiner Position. Zu viele Störfaktoren spielen noch eine Rolle. Im Lauf der Arbeit ändert sich das aber. Und in der Regel kann der "Geistler" immer näher kommen, bis  beide sich gegenüberstehen und im Idealfall freudestrahlend umarmen. Daran kann ich sehen und spüren, wie die Arbeit wirkt, und was sich verändert.

 

Noch eine Bemerkung zum "Geisteln". Arbeite ich z.B. mit dem "Geist meiner Beziehung zu Person xy", dann nehme ich nicht die Position dieser Person ein, sondern ich spüre in meine Beziehung zu dieser Person hinein. Das ist etwas ganz anderes. Ich will nicht wissen, was diese Person mir zu sagen hat, sondern ich will wissen, wodurch meine Beziehung zu dieser Person geprägt ist. Es geht also um mich und meine Beziehung zur Welt. Das ist es, was ich mir anschaue.

 

Arbeitet man mit jemandem zusammen, der das schamanische Reisen beherrscht, dann geht die Arbei noch sehr viel tiefer. Dann kommen z.B. Situationen aus vergangenen Leben ans Licht, die aufgelöst werden wollen.  Nicht jeder hat das schamanische Reisen drauf. Aber auch wenn man in den "Geist der Beziehung zu einem Thema" hinein spürt, dann kann man schon eine ganze Menge über sich erfahren und das auflösen, was einem im Weg steht.

 

Vielleicht wird hier auch schon klar, warum das Arbeiten mit einem Partner gut ist. Wir alle haben so unsere blinden Flecken. Und da schauen wir in der Regel nicht freiwillig hin. Macht ja auch nichts. Denn genau dabei kann man sich gegenseitig helfen. Dass bei dieser Arbeit Vertrauen und Respekt eine wichtige Rolle spielen, ist selbstverständlich.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es ist einfach schwieriger, ständig zwischen Spüren und Auflösen hin- und herspringen zu müssen, und es gibt eben Themen, um die man herumschleicht, wie die Katze um den heißen Brei.

(Wobei wir bei meinem Lieblingsthema sind: den Katzen, denen ich mit Haut und Haaren verfallen bin...)

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