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23. Mai 2011 1 23 /05 /Mai /2011 09:41

Auf dem kunterbunten Katzenblog bin ich auf Bilder gestoßen, die mich zutiefst erschüttert haben. Sie stammen von Katzen, die auf eine Art und Weise gehalten wurden, die jeglicher Beschreibung spottet. Wenn ich mit meinem "Spürsinn" in diese Bilder hinfühle, dann kommen ein kaum zu ertragendes Leid und unsäglicher Schmerz rüber. Aber wenn wir Menschen schon nicht respektvoll miteinander umgehen, wie können wir dann erwarten, dass mit Tieren respektvoll umgegangen wird, wo doch Tiere eben "nur" Tiere sind und sonst nichts.

Meine Arbeit hat mich da allerdings etwas ganz anderes gelehrt. Zusammen mit Monica Meier stoße ich bei meiner Arbeit oft auf Situationen, in denen Tiere eine besondere Rolle spielen.

 

Menschen können einen Tierkörper wählen, wenn sie eine ganz bestimmte Erfahrung machen wollen. Diese Erkenntnis ist wohl so ziemlich gegen den Mainstream, kommt aber nach meiner Erfahrung öfter vor, als wir glauben. 

 

Seelenanteile von Menschen können in einen Tierkörper inkarnieren, wenn sie damit jemandem nahe sein wollen. Es kann z.B. sein, dasss ein Mensch, der uns sehr nahe steht, der aber in die geistige Welt gegangen ist, eine Tierinkarnation wählt, um möglichst schnell wieder in unserer Nähe zu sein. So etwas erleben wir immer wieder. Eine früh verstorbene Mutter, die bei ihrem Kind sein will, kann z.B. in einem Haustier wieder zu ihrem Kind kommen. Meist ist zwischen dem Tier und dem Menschen dann auch ein ganz besonderes Verhältnis spürbar.
Auch ein Partner aus einem vergangenen Leben kann einen Tierkörper wählen, um uns nahe zu sein, wenn keine andere Möglichkeit besteht.   

 

Manchmal sind Tiere Boten, die uns etwas vermitteln wollen.
Ich persönlich habe das bei meinem Kater Kokopelli erlebt. Koko kam "zufällig" zu mir, denn eigentlich wollte ich eine kleine Katzendame, aber keinen Kater. Der kleine Kater hatte damals noch kein Zuhause gefunden und als dann die Frage kam, ob ich nicht zwei kleine Kätzchen nehmen könne, kam ein Blick von dem kleinen Katerwesen, dass ich gar nicht anders konnte, als ihn zu mir zu nehmen. 

 

Miau-044.jpg


Eines Tages stellte sich dann heraus, dass Kokopelli eine Reinkarnation des Katers meines Vater war und er mir eine Botschaft von meinem Vater überbringen sollte. Interessanterweise hat sich das Verhalten des Katers ab dem Moment verändert, als ich dies erkannt hatte. Es war ein Gefühl der Erleichterung spürbar, so nach dem Motto: Endlich hat sie meine Botschaft verstanden. Kokopelli hat ab diesem Moment sein Leben in vollen Zügen genossen und ist dann - leider - nach kurzer Zeit wieder zu meinem Vater in die geistige Welt gegangen.
Das war eine ganz wunderbare Erfahrung, für die ich dem Vater und dem Kater sehr dankbar bin.

 

Manchmal sind in Tieren Anteile von sehr hohen Wesenheiten inkarniert, die uns Menschen ein Stück unseres Weges begleiten. Dann sind Tiere unsere großen Lehrmeister, die unser Herz ganz unmittelbar berühren.

 

Aber auch den umgekehrten Fall haben wir schon erlebt, dass nämlich Tiere sich einem Menschenkörper suchen, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, einen Tierkörper zu wählen. Wolf Dieter Storl beschreibt das vor allem bei Wildtieren. Wir kennen solche Fälle. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie sich dann die Tiereigenschaft mit der menschlichen vermischt. Oft haben solchen Menschen mit Tieranteilen in der Seele ganz ausgeprägte Vorlieben, wie z.B. das Fliegen, das Klettern oder das Schwimmen. Das kann zu einer Leidenschaft werden, die über das "normale" Maß hinausgeht. Diese Menschen haben auch eine ganz besondere Ausstrahlung und sie sind eher scheu und zurückhaltend gegenüber anderen Menschen.

 

Das sind jetzt nur einige Aspekte, denen wir in unserer Abrbeit schon bgegegnet sind. Ich denke, sie machen aber deutlich, wie "falsch" wir Tieren begegnen, wenn wir sie "nur" als Tiere, sprich Lebewesen sehen, die unter dem Menschen stehen und nicht als die Wesenheiten, die sie tatsächlich sind. Und da fällt mir der Spruch meiner Oma ein, den sie immer wieder zum besten gab:

 

Wenn manchner Mann wüßte,

wer mancher Mann wär, 

gäb mancher Mann manchmal dem andern mehr Ehr.

 

Und das gilt auch für das Zusammensein zwischen Menschen und Tieren.

 

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Published by Die Quantlerin - in Naturwesen und Tiere
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