Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog
3. Mai 2012 4 03 /05 /Mai /2012 22:04

Eine Frage aus der Suchmaschine, mit der ich immer wieder auch in meiner praktischen Arbeit konfrontiert werde. Ich habe beobachtet, dass es mehrere Gründe gibt und liste mal so auf, was mir aufgefallen ist.

In meinem privaten Jargon spreche ich im übrigen von Luftquanteln - Spaß darf sein - , wenn ich beobachte, dass jemand zwar die Hand bewegt und einen Punkt zu haben glaubt, aber die Rückmeldung über den Resonanzpunkt - z.B. in Form der Welle - bei mir nicht ankommt. 

1. Der erste Punkt, warum mach einer "luftquantelt", liegt schlicht und ergreifend in der mangelnden Achtsamkeit bei der Arbeit mit den Zwei Punkten. Ich muß mir schon den Augenblick Zeit nehmen, um zu spüren, ob ich die Verbindung zwischen den beiden Punkten habe oder nicht. Bin ich zu ungeduldig und zu schnell, dann kann es schon passieren, dass ich den Punkt verpasse. Eigentlich ein schnell zu behebender Fehler. Etwas mehr Achtsamkeit und schon funktioniert die Sache.

2. Oft spüren KursteilnehmerInnen nicht von Anfang an die Welle oder eine vergleichbare Rückmeldung über die Resonanz der beiden Punkte. Dann schlage ich als erstes Thema zum Bearbeiten entweder "Selbstwahrnehmung" oder "subtile Wahrnehmung" vor und spüre mit, ob und wann genau der Resonanzpunkt gefunden wird. Diese Rückmeldung hilft in der Regel gut weiter, damit der/die Übende eine SIchderheit über das eigene Rückmeldesystem bekommt.  

3. Es kommt auch vor, dass innere Boykottprogramme ablaufen, die ein erfolgreiches Auflösen mit den Zwei Punkten verhindern. In diesen Fällen kommt man alleine eigentlich kaum weiter, weil diese Programme erst einmal aufgedeckt und transformiert werden müssen. Das braucht Erfahrung. So zumindest meine Beobachtung. Hier kann jemand weiterhelfen, der viel Erfahrung mit den zwei Punkten hat und der die Tricks kennt, die da eine Rolle spielen können. 

4. Viele, die mit den Zwei Punkten arbeiten, sind enttäuscht, weil sich der große Erfolg nicht gleich einstellt. Da kann ich aus meiner Erfahrung heraus nur sagen: nicht jedes Thema läßt sich mit einmal "Quanteln" auflösen. Ist es ein tiefgreifendes Thema, das man schon über viele Inkarnationen mit sich herumschleppt, dann dauert es in der Regel, bis sich alle Knoten auflösen. Da brauche ich dann halt etwas Geduld. Nicht aufgeben, sondern dranbleiben!!! Das ist wichtig. Und es wäre schade, wenn diese wundervolle Methode beiseite gelegt wird, nur weil sich der Erfolg nicht gleich über Nacht einstellt. (Abgesehen davon: er tut es eh oft genug :) )

5. Ganz wichtig ist das richtige Formulieren des Themas, das ich bearbeiten will. Hier beobachte ich, dass meistens viel zu große Themen bearbeitet werden. Nach meiner Erfahrung ist die Arbeit umso effektiver, je präziser ich mein Thema fasse.  
Ich kann mit den Thema "Geld" arbeiten - das ist sehr allgemein und kann alles bedeuten -, aber auch mit dem Thema "finanzielle Schwierigkeiten" - da bin ich schon konkreter oder noch konkreter mit dem "Problem, zu wenig zu verdienen". ...

Je präziser, umso effektiver - das ist meine Erfahrung.
Meine Kollegin und ich beobachten immer wieder, dass das gute Formulieren von Themen vielen sehr schwer fällt. Wir haben vor, einen Kurs anzubieten, in dem man speziell übt, Themen so zu präzisieren, dass der Erfolg auch eine Chance hat.

6. Schwierig wird es, wenn Menschen zwar nach außen hin nach Strategien suchen, um sich von Problemen zu befreien, aber ein Teil in der Person, der in der Regel nicht bewußt ist, genau das Gegenteil will, nämlich im Problem zu bleiben. Das erscheint auf den ersten Blick paradox, macht aber Sinn, wenn man genauer hinschaut. Häufig erlebe ich das, wenn es um bestimmte Erkrankungen geht. Der sekundäre Krankheitsgewinn - jede Erkrankung hat auch einen Vorteil und wenn es der ist, dass ich ein paar Tage nicht zur Arbeit muß oder sich jemand um mich kümmert - der sekundäre Krankheitsgewinn spielt da eine große Rolle. Ich habe die Beobachtung gemacht und teile sie mit Kolleginnen, dass es Erkrankungen gibt, die sich einer Behandlung regelrecht entziehen. Das scheint vorallem dann der Fall zu sein, wenn der Prozess der Genesung ein radikales Verändern der bisherigen Beziehung zu sich selber und zur Welt erfordern würde. Das kann bedeuten, dass man ein "falsches Bild" von sich selber hat, dass man im "falschen Beruf" arbeitet, dass die Beziehung nicht stimmt, dass der Ort nicht passt, dass die Ernährung nicht wirklich unterstützend ist und ... und ... und. Ich kann in solchen Fällen sehr gut nachvollziehen, wenn jemand schlichtweg lieber in den alten Mustern verharrt als den Schritt in ein völlig neues Leben zu wagen. Und trotzdem: es wäre einen Verusch wert!

 

Das wären mal so ein paar Punkte zusammengetragen, warum das Arbeiten mit den Zwei Punkten manchmal nicht funktioniert. Die Zwei Punkt sind nach meiner Erfahrung eine der effektivsten Methoden, die es zur Zeit gibt und es wäre jammerschade, wenn dieses Geschenk nicht richtig genutzt würde.
In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Auflösen mit den Zwei Punkten! 

Diesen Post teilen

Repost 0
Published by Die Quantlerin
Kommentiere diesen Post

Kommentare

Profil

  • Die Quantlerin

Impressum

Maria Elisabeth Bartl

St. Margarethen 3 1/3

83098 Brannenburg

 

weitere Informationen:
www.transcensus.de

 

Suche

Rechtliches

Haftung für Links:

Für Links und deren Inhalte übernehme ich keinerlei Haftung.

Urheberrecht: Ich formuliere meine Texte selbst und die Bilder, die hier veröffentlicht sind, stammen von mir. Trotzdem kann es vorkommen, dass meine Formulierungen (fast) identisch sind mit Formulierungen anderer Autoren.
In gegenseitigem Interesse bitte ich einem solchen Fall um eine schriftliche Benachrichtigung an meine E-Mail-Adresse. Gerne überprüfe ich meinen Text und überarbeite ihn, falls dies gerechtfertigt ist. Falls jemand einen Anwalt ohne vorherige Kontaktaufnahme mit mir einschaltet, übernehme ich anfallende Kosten (Abmahngebühren ...) nicht.

Urheberrecht für eigene Texte, Bilder und Grafiken: Die von mir verfassten Texte, meine Bilder und von mir angefertigte Grafiken unterliegen dem Urheberrecht. Einer Vervielfältigung stimme ich nur in Ausnahmefälle und nach vorheriger Absprache zu. Dies gilt für jede Art der Vervielfältigung (gedruckt und/oder elektronische).

Archiv