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8. März 2011 2 08 /03 /März /2011 09:48

"Was ist Resonanz zwischen 2 Punkten" - das war eine Frage, mit der jemand zu meinem Weblog gefunden hat.

Vielleicht ist mit dieser Frage ja auch gemeint: Wie kann ich spüren, dass 2 Punkte zueinander in Resonanz stehen?

Ich versuche mal eine Antwort zu geben und mein Verständnis von den 2 Punkten darzulegen.

 

Wenn ich mit der ZweiPunktMethode arbeite, dann suche ich 2 Punkte, die in Bezug auf ein Thema zueinander in Resonanz stehen. Diese Punkte nenne ich Anker- und Lösungspunkt.

Resonanz heißt hier: Die beiden Punkte gehören zusammen und zwar in Bezug auf ein bestimmtes Thema. Jedes Thema hat seine spezifischen Resonanzpunkte. Und: Ich kann es spüren, dass die beiden Punkte zusammengehören.

Wichtig ist, dass jeder, der mit den 2 Punkten arbeitet, das ein wenig anders spürt. 

Einige Beispiele:

  • Manche spüren ein Kribbeln in der Hand.
  •  Andere spüren einen Widerstand. Das kann ein Gefühl in Richtung "Wattebausch" sein bis hin zu einem Gefühl von  "Stop - hier geht es nicht weiter".
  •  Wieder andere berichten, dass sie wie von einer unsichtbaren Hand an den Punkt geführt werden.

In Bezug auf ein Thema gibt es zu einem Ankerpunkt immer mehrere Lösungspunkte. Man muss also nicht die berühmte Stecknadel im Heuhaufen finden.

Ich rate meinen Kursteilnehmern immer, langsam die Aura abzutasten und genau hinzuspüren, ob sich da irgendwas an der Wahrnehmung verändert. Macht man das ein paar mal, stellt sich in der Regel ein gutes und sicheres Gefühl für den Lösungspunkt ein.

Wenn das so gar nicht recht klappen will, dann lasse ich meine Kursteilnehmer entweder am Thema "subtile Wahrnehmung" oder "Körperwahrnehmung" oder "Selbstwahrnehmung" arbeiten. Das entscheide ich je nachdem, wo meines Erachtens der Knackpunkt liegen könnte. Bisher hatte ich damit immer Erfolg. Außerdem spüre ich mit und gebe Rückmeldung, wenn man einen Punkt gefunden hat. So kann jeder nachspüren, wie sich das genau anfühlt. Die Geduld sollte man dabei nicht verlieren und wirklich genau hinspüren. Im Prinzip geht es um das Lernen einer bestimmten Wahrnehmung. Und das braucht einfach eine gewisse Zeit und Übung.

 

Warum sind es nun genau zwei Punkte, mit denen ich arbeite?

Um das zu verstehen, möchte ich auf die Sichtweise der Wirklichkeit, wie sie Tarab Tulku Rinpoche beschrieben hat, verweisen.

Tarab Tulku hat immer von der Einheit in der Dualität gesprochen und seine Lehre "Unity in Duality" genannt. Und ich glaube, dass genau damit die 2 Punkte zu tun haben, nämlich mit die Einheit in der Dualität.

Einheit in der Dualität besteht zwischen

  •  Subjekt und Objekt,

also zwischen mir und dir, zwischen Mensch und Welt, aber auch zwischen Opfer und Täter. Den Täter gibt es nicht ohne das Opfer und umgekehrt. Beide gehören zusammen.

Einheit in der Dualität besteht weiterhin zwischen

  •  Körper und Bewusstsein und zwischen
  •  Energie und Materie.

Auf die Einheit von Körper/Bewusstsein und Energie/Materie gehe ich jetzt nicht ein. Das führt zu weit.

Aber die Tatsache, dass Ich und Du innerhalb der Dualität zusammengehören, ist für das Verständnis der "Zwei Punkte" entscheidend. Der eine Punkt, der Ankerpunkt, das ist mein Part, der zweite Punkt, der Lösungspunkt, ist der Anteil, von dem ich glaube, dass er getrennt oder abgespalten von mir z.B. im Außen existiert. In Wirklichkeit gehört er aber zu mir, weil Ich und Du, weil Mensch und Welt eine Einheit innerhalb der Dualität darstellen.

Das ist nicht immer so ganz einfach zu verstehen, was aber nicht heißt, dass es nicht genauso funktioniert.

 

Finde ich 2 Punkte, die in Bezug auf ein Thema zusammengehören - das zeigt mir die Resonanz zwischen den beiden Punkten an -, dann mache ich eigentlich nichts anderes, als die beiden, vermeintlich voneinander getrennten Aspekte eines Themas dahin zu bringen, wo sie hingehören, nämlich in die Einheit. Subjekt und Objekt, Opfer und Täter, Mensch und Welt werden so versöhnt. Und durch diesen Akt der Versöhnung geschieht das Wunder, dass sich ein Tor zu der Ebene öffnet, die jenseits der Dualität liegt. Es ist die schöpferische Ebene, aus der heraus der Impuls für Heilung kommt. Ich spüre diesen Impuls als Welle. Aber auch das nimmt jeder Mensch ein wenig anders wahr.

Ich mache dabei nichts anderes, als dass ich die Möglichkeit dazu herstelle, dass das Wunder der Heilung geschehen kann. Und das geschieht dadurch, dass ich mich durch die zwei in Resonanz stehenden Punkte mit der Welt versöhne.

Dass ich das machen darf, ist für mich ist das ein göttliches Geschenk, ist für mich Gnade. DANKE!

 

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