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29. November 2010 1 29 /11 /November /2010 17:14

ZweiPunktMagie – so nennen meine Kollegin Monica Meier und ich unsere gemeinsame Arbeit.

 

Um ehrlich zu sein, die Tatsache, dass die Arbeit mit den Zwei Punkten eigentlich eine magische Handlung ist, hat uns erst mal ziemlich verblüfft, ja mehr oder weniger erschreckt. Denn mit Magie wollten wir nicht wirklich was zu tun haben.
Ich kann jetzt nicht einmal genau sagen warum.

Für mich war Magie schlichtweg jenseits meiner Vorstellungswelt.

Damit habe ich nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wie komme ich denn auch dazu?

 

Zu oft in früheren Leben damit Probleme gehabt?

Ja klar!

Sowohl Monica als auch ich waren in Sachen Magie unterwegs. 

Und es war nicht immer lustig.

 

Aber was bedeutet Magie für mich ganz persönlich?

Was klingt für mich bei dem Wort Magie an, ohne mich genauer mit dem Thema "Magie" befasst zu haben?

 

Wenn ich da mal nachspüre, dann fällt mir sofort Joseph von Eichendorffs Gedicht „Wünschelrute“ ein:

 

„Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.“

 

Das ist für mich Magie, das Zauberwort zu treffen und damit die Welt aus ihrem Traumzustand erwecken und zum Singen zu bringen.

Magie ist eine Begegnung, eine Berührung zwischen mir und der Welt. Nicht irgendeine, sondern eine, die verwandelt, die aus der träumenden eine singende Welt macht. Eine Berührung, die das Wesen der Welt zum Tönen bringt.

Das kann nur eine liebevolle Berührung sein, keine die Macht ausübt oder gar gewaltsam ist.

Macht, wenn sie gewaltsam ausgeübt wird, lässt die Welt verstummen.

 

So verstanden ist Magie ein liebevolles Berühren der Welt, ein Hineinspüren in die Phänomene mit dem Wunsch zu verstehen und den Zauber der Welt zu entfalten.

 

Wenn wir mit uns selber oder mit Klienten mit den Zwei Punkten arbeiten, dann gibt es da durchaus eine Parallele.

Mit den Zwei Punkten berühre ich ganz konkret. Durch die Berührung löse ich den Impuls aus, der als Welle durch den ganzen Körper geht.  Die Welle läßt mich umittelbar im Körper spüren, dass etwas in Bewegung gerät. Das, was vorher blockiert und fest war, löst sich durch die Welle auf.

Das hat in der Tat was von Aufwachen. Das Feste kommt in Bewegung, wacht aus der Erstarrung auf und kann sich auflösen.

 

Aber noch in einer anderen Hinsicht kommen wir mit unserer Arbeit immer wieder an Punkt, wo es um das Aufwachen geht.

Immer wieder werden wir in geistige Zustände hineingeführt, die uns zeigen, in welch dumpfem Zustand sich unser Geist befindet, wenn wir unsere Anbindung an die geistige Welt, sprich unsere spirituelle Natur nicht leben. 

Und es ist in der Tat so, finden wir den Kernpunkt eines Problems, dann löst sich der dumpfe und schläfrige Zustand auf und unser Geist wird ein Stück wacher.

  

Ob wir uns und unsere Klienten zum „Singen“ bringen? Singen verstanden als das freie Schwingen der Person? Singen verstanden als das Erwachen zum wahren Selbst?
Für mich ist das ein schöner Leitfaden für unsere Arbeit.

Ja, das gefällt mir.

Ob es gelingt?

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Published by Die Quantlerin - in Aus meiner Erfahrung
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