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10. Juli 2011 7 10 /07 /Juli /2011 10:19

Da wird nun seit fast einem Jahr in meinem Nachbargrundstück ein neues Haus gebaut.  Das alte Haus, ein unscheinbares, aber sich gut in die Umgebung  eingefügt habendes Haus mit drei Wohnungen, mussteeinem Neubau weichen, der sich nicht gerade durch eine harmonische Architektur auszeichnet. Viel zu groß und klobig, die Fenster zum Teil winzige Löcher, die Außenmauern in Ziegelbauweise, die Innentrennwände der Wohnungen - es werden jetzt 6 Wohnungen - aus Betonfertigteilen, die Zimmerwände in den Wohnungen in Trockenbauweise. Ich möchte da nicht wohnen, das ist doch an Hellhörigkeit kaum zu überbieten. Alles in allem ein typischer Neubaukasten, mit dem man gut Geld verdienen kann. Die kleinen Wohnungen lassen ich bestens vermieten. Und die eine behindertengerechte Wohnung hat den Vorteil, dass man an günstige Kredite kommt und sich auch noch sozial engagiert fühlt.

Kleine Bemerkung am Rande: In dieser behindertengerechten Wohnung ist das Fenster im Bad so hoch, dass man es nicht öffnen kann. Ob das automatisch über Strom geht? Keine Ahnung. 

Der alte Garten war zauberhaft, bewohnt von vielen Elementarwesen. Sie wurden zwar nicht weiter beachtet, aber sie konnten dort ungestört leben.

 

Baume-Tazzo-Galsan-239.jpg

 

Ich habe samt meinen vierpfötigen Schnurrdamen vor dem Baulärm die Flucht ergriffen und mich in die stille Welt der bayrischen Berge zurückgezogen. Zum Arbeiten fahre ich regelmäßig in die Landeshauptstadt. 

Nun stelle ich in der letzten Zeit immer mehr fest, dass die Energie auf meinem Grundstück einfach nicht mehr stimmt. Und zwar gar nicht mehr.

Ich hatte vor Baubeginn einen ganz besonderen Zaubergarten, anders kann ich das nicht beschreiben. Der Garten ist eingewachsen mit vielen Bäumen und Büschen, er bietet viele verwunschene Ecken, in denen sich sehr viele Elementarwesen sehr wohl gefühlt haben.

 

 Baume-Tazzo-Galsan-243.jpg        Baume-Tazzo-Galsan-232.jpg

 

 

Auch die Wesen aus dem geschundenen Nachbargrundstück haben anfangs bei mir Zuflucht gesucht.

Nun habe ich wieder einmal in München übernachtet und bin am Morgen von einer Traurigkeit regelrecht überfallen worden, die ihresgleichen sucht.

Die Erde und ihre Wesen weinen. Sie weinen ob der brutalen Eingriffe in die Natur.

In dem besagten Nachbargrundstücksind etwa 3/4 der Gesamtfläche für eine Tiefgarage und einen Raum für Waschmaschinen zubetoniert worden. Die schönen alten Bäume wurden gefällt, damit der Grund möglichst gewinnbringend bebaut werden kann. Auch auf meinem Grund mussten 2 serbische Fichten gefällt werden. Sie hätten die Baumaßnahmen für die Tiefgarage an der Grenze nicht überlebt. Gut, für eine Ersatzpflanzung wurde bzw. wird noch gesorgt. Aber die kleine Fichte, die bereits gepflanzt wurde, hat es durch die Bauenergie alles andere als leicht, um richtig anzuwurzeln. Verpflanzt in ein Kriegsgebiet - ehrlich gesagt, ich habe das auch nicht richtig überrissen, sonst hätte ich die Neupflanzung erst ganz am Schluss machen lassen.    

 

Obwohl ich jedesmal, wenn ich nach München komme, für die Elementarwesen Wacholderschnaps, Süßigkeiten und Räucherstäbchen als kleine "Opfergaben" bereitstelle,  ist die Atmosphäre inzwischen trostlos.

Trauer, tiefe Trauer und Tränen ohne Ende.

Jetzt habe ich ein kleines, buntes Windrad aufgestellt, um den Wesen, die noch ausharren, wenigstens eine kleine Freude zu machen.

 

Wie ohnmächtig ist die Natur unserem brutalen Wüten ausgesetzt! Es nimmt sie ja auch kaum jemand wahr, die Wesen, die die Bäume und Pflanzen beseelen, die Energien, die dafür sorgen, dass ein Ort zu einem kraftvollen Ort wird, an dem man sich wohlfühlt.

Unerkannt, unbeachtet und damit der menschlichen Willkür vollständig ausgeliefert!

 

Ich wünschte, dass mehr Menschen spüren könnten, was durch solche Bauvorhaben in einer Gegend auf energetischer Ebene geschieht. Vielleicht würde man dann ein wenig gefühl- und respektvoller bei den Bauarbeiten sein. Es geht ja gar nicht darum, Neubaumaßnahmen zu unterblassen. Aber hier wurde weder der Grundstein für das Haus mit einem Ritual gelegt, noch das Richtfest gefeiert. Diese alten Traditionen hatten sehr wohl ihren Sinn. Sie sind wichtig und gehören dazu. Sie haben eine Bedeutung für die Energie des neuen Hauses. Aber dafür fehlt einfach jegliches Gespür. Die Umwelt ist unbeseelte Ware, die möglichst gewinnbringend verkauft wird. So stellt sich das im allgemeinen dar.

 

Ich habe leider das Gefühl, dass die Entseelung der Umgebung ein Spiegelbild des Ausverkaufs der menschlichen Seele ist. Und da wird es höchst kritisch.

Wir nehmen es gar nicht mehr wahr, dass und wie wir uns selber verkaufen und verraten. Und ich schätze, dass diesem Wahn-Sinn, denn es ist eine dem Wahn verfallene Welt, die wir da kreiert haben, dass diesem Wahn-Sinn ein Ende gesetzt wird, ja werden muss, wenn dieser Planet überleben will. Denn das, was sich hier im Kleinen abspielt, ist ja auch wiederum nur ein Spiegelbild dessen, was sich im Großen in einem ganz anderen Ausmaß abspielt. Ich sage nur: Erdbeben, Kernkraft und Fukushima. 

Und ich schätze auch, dass das Ende dieses Wahn-Sinns nicht mehr allzu lange aus sich warten läßt.    

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2. Juni 2011 4 02 /06 /Juni /2011 19:43

Seit ein paar Tagen machen meine Kollegin Monica Meier und ich die Erfahrung, dass wir beim "Quanteln" (also der Arbeit mit der ZweiPunktMethode / Quantenheilung / Matrix Energetics / QCT.. ) mit Schlafattacken regelrecht schachmatt gesetzt werden. Ich hatte zunächst das Gefühl, das könne mit den Themen zusammenhängen, an denen wir gerade gearbeitet hatten. Irgendwie machte das auch Sinn. Doch heute kam mir die Sache spanisch vor. Also gingen wir auf die Suche, was da eigentlich los ist. Und siehe da: wir wurden fündig. Es scheint eine dunkle Energie zu geben, die uns bei unserer Arbeit stören will. Zugegeben, wir steigen sehr intensiv mit dem "Quanteln" ein. Und natürlich wissen wir auch, dass das Außen ein Spiegel des Innen ist. Also ist es eigentlich kein Wunder, wenn solche Phänomene auftreten.

 

Falls jemand sehr intensiv mit den Zwei Punkten arbeitet und schlagartig von einer Müdigkeit überfallen wird, die das komplette Denken aushebelt, dann könnte es sich um die Konfrontation mit dieser oder einer ähnlichen Energie handeln. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang das heutige Channeling aus dem Lichtwelt-Weblog. 

 

Was kann man dagegen unternehmen?

  • Wir haben zunächst alle "Anlegestellen" für diese Energie von dem Anker befreit, der sichtbar war und das Störprogramm aus dem "Autostart" genommen. Spürt besonders in alle Chakren und den Aku (Stelle auf der Höhe des Prominent an der Halswirbelsäule) hinein.
  • Anschließend haben wir ein Programm installiert, das solche "Anlegemanöver" sofort unterbindet.
  • Dann mit all den Dämonen arbeiten, d.h. sie nähren, die sich jetzt zeigen. Das können eine ganze Menge sein, wie z.B. der Dämon des Zweifels, Selbstzweifels, Aufgeben-Wollens, der Verantwortungslosigkeit, des Machtmißbrauchs, der fehlenden Selbstliebe, der fehlenden Wertschätzung gegenüber sich selbst, der Manipulation und ... und ... und... . Denn schließlich hatte diese Energie ja eine Möglichkeit, sich anzudocken. Wenn ihr damit arbeitet, dann spürt genau hin, was sich zeigen will.
  • Und ich arbeite mit dem Mantra SUREIJA OM ISTHAR OM, das ich immer rezitiere, wenn ich daran denke.
    Genaueres zu diesem Mantra findet ihr im Weblog des Lichtwelt-Verlags und zwar speziell hier und hier .

Also dann ein erfolgreiches Arbeiten und Auflösen!

 

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2. Juni 2011 4 02 /06 /Juni /2011 08:54

Wiedermal ein interessantes Stichwort unter den Suchanfragen meines Blogs.

Es wird immer behauptet, dass man mit der ZweiPunktMethode / Quantenheilung / Matrix-Energetics / QCT und ... und ... und ... nur "Gutes" bewirken könne, also nicht etwas, das keine Übereistimmung zum Lebensplan des Menschen hat, mit dem ich arbeite. Von "Schwarzer Magie" im Zusammenhang mit ZweiPunktMethode / Quantenheilung / Matrix-Energetics / QCT ...habe ich noch nie sprechen hören. Mir ist zumindest nichts bekannt.

 

Um ganz ehrlich zu sein, da bin ich mir nicht so sicher und, um es noch deutlicher zu sagen, ich fürchte, man kann sehr wohl Unfug mit den Zwei Punkten anstellen. Davon bin ich leider überzeugt. Jede Methode kann für alles verwendet, jede Methode kann mißbraucht werden, wenn man nicht sorgsam mit ihr umgeht. Zu behaupten, das sei nicht der Fall, halte ich persönlich für ziemlich blauäugig.

 

Ich habe bei Andrew Blake (QCT) gelernt, vor der Arbeit mein Bewußtsein mit dem Satz "Alles ist Licht und Information" auszurichten.

Aber was bedeutet es "Alles ist Licht und Information"?

Welches Licht, welche Schwingung, welche Informationen sind gemeint?

Ist damit wirklich das göttliche Licht und die von Gott gewollte Information gemeint?

Ich persönlich bin ja auch kein Fan der ganzen Ansätze, die Spiritualität mit Quantenphysik in Zusammenhang bringen. Seltsamerweise sind bei allen Veröffentlichungen, die aus dieser Ecke kommen und die ich kenne, ziemlich ungute Energien wahrzunehmen. Und das spüre nicht nur ich so. Ich habe da das Gefühl, dass dieser Ansatz eine gewaltige Sackgasse ist.

 

Aus diesem Grund arbeite ich mit einer anderen Grundhaltung. Ich bereite mich vor mit dem Satz "Alles ist Liebe/Mitgefühl, Kraft und Weisheit". Das fühlt sich für mich persönlich stimmig an. Gleichzeitig stelle ich mich auf den Heilstrom von Bruno Gröning ein. Ich schätze Bruno Gröning sehr. Bruno Gröning ist ein Transformator für die Christus-Energie. Im übrigen arbeitet auch Braco mit der Christus-Energie. Das sei hier nur am Rande angemerkt.

 

Wie gesagt, ich fühle mich dabei sehr viel wohler und stehe der allgemeinen Meinung, dass alle Ansätze, die mit den Zwei Punkten arbeiten, nur "Gutes" bewirken können, sehr kritisch gegenüber. 

 

 

 

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27. Januar 2011 4 27 /01 /Januar /2011 23:02

Ich habe bei Andrew Blake die ZweiPuntkMethode - Quantenheilung, Matrix Energetics oder QCT, das ist die Bezeichnung von Andrew - gelernt.

Ja, was soll ich dazu sagen?

 

Die Seminare sind sehr groß, also 80 - 100 oder mehr (?) Teilnehmer. Das muß man mögen.

Ich habe beobachtet, dass es Teilnehmer gab, die bei Andrew dabei waren und die "Welle" nicht gespürt haben. Nachgefragt hat keiner. Man wollte sich ja keine Blöße geben. Aber was macht man dann? Nachfragen bei so vielen Teilnehmern? Das ist nicht jedermanns/fraus Sache.

 

Enttäuscht hat mich persönlich das Skript. Das war mir zu wenig an Infos. Und drei- bzw. viermal fast dasselbe Skript???

Nicht gut fand ich auch, dass man jederzeit quer einsteigen kann. Warum mache ich dann überhaupt einen Kurs 1 oder 2 und erst dann 3?

 

Andrew ist integer, davon bin ich überzeugt. Vielleicht sieht er manches zu naiv. Aber da steht er nicht alleine da. Das ist bei den meisten ZweiPunktlern so, von denen ich weiß. Nix Schutz und Erdung ... .

 

Andrew ist meines Wissens von "Ein Kurs in Wundern" überzeugt. Ich nicht so ganz. Da sind für mich einige Mißverständnisse drin. Aber auch das ist eine persönliche Entscheidung.

 

Für mich war es ein guter Einstieg. Ich habe mich weiterentwickelt. Und da muß jeder für sich entscheiden, welchen Weg er einschlägt.

 

Aber: Danke, Andrew, dass ich die ZweiPunktMethode bei dir erlernen durfte. Für mich war es angenehm in den Seminaren, auch wenn ich nicht alles super fand. Man kann es auch nicht jeden recht machen. Das ist einfach so. Und für mich hat nicht alles, aber sehr viel gestimmt.

 

Die ZweiPunktMethode ist meine Methode, ich liebe sie und ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich diese Methode kennenlernen durfte.

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29. November 2010 1 29 /11 /November /2010 17:14

ZweiPunktMagie – so nennen meine Kollegin Monica Meier und ich unsere gemeinsame Arbeit.

 

Um ehrlich zu sein, die Tatsache, dass die Arbeit mit den Zwei Punkten eigentlich eine magische Handlung ist, hat uns erst mal ziemlich verblüfft, ja mehr oder weniger erschreckt. Denn mit Magie wollten wir nicht wirklich was zu tun haben.
Ich kann jetzt nicht einmal genau sagen warum.

Für mich war Magie schlichtweg jenseits meiner Vorstellungswelt.

Damit habe ich nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wie komme ich denn auch dazu?

 

Zu oft in früheren Leben damit Probleme gehabt?

Ja klar!

Sowohl Monica als auch ich waren in Sachen Magie unterwegs. 

Und es war nicht immer lustig.

 

Aber was bedeutet Magie für mich ganz persönlich?

Was klingt für mich bei dem Wort Magie an, ohne mich genauer mit dem Thema "Magie" befasst zu haben?

 

Wenn ich da mal nachspüre, dann fällt mir sofort Joseph von Eichendorffs Gedicht „Wünschelrute“ ein:

 

„Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.“

 

Das ist für mich Magie, das Zauberwort zu treffen und damit die Welt aus ihrem Traumzustand erwecken und zum Singen zu bringen.

Magie ist eine Begegnung, eine Berührung zwischen mir und der Welt. Nicht irgendeine, sondern eine, die verwandelt, die aus der träumenden eine singende Welt macht. Eine Berührung, die das Wesen der Welt zum Tönen bringt.

Das kann nur eine liebevolle Berührung sein, keine die Macht ausübt oder gar gewaltsam ist.

Macht, wenn sie gewaltsam ausgeübt wird, lässt die Welt verstummen.

 

So verstanden ist Magie ein liebevolles Berühren der Welt, ein Hineinspüren in die Phänomene mit dem Wunsch zu verstehen und den Zauber der Welt zu entfalten.

 

Wenn wir mit uns selber oder mit Klienten mit den Zwei Punkten arbeiten, dann gibt es da durchaus eine Parallele.

Mit den Zwei Punkten berühre ich ganz konkret. Durch die Berührung löse ich den Impuls aus, der als Welle durch den ganzen Körper geht.  Die Welle läßt mich umittelbar im Körper spüren, dass etwas in Bewegung gerät. Das, was vorher blockiert und fest war, löst sich durch die Welle auf.

Das hat in der Tat was von Aufwachen. Das Feste kommt in Bewegung, wacht aus der Erstarrung auf und kann sich auflösen.

 

Aber noch in einer anderen Hinsicht kommen wir mit unserer Arbeit immer wieder an Punkt, wo es um das Aufwachen geht.

Immer wieder werden wir in geistige Zustände hineingeführt, die uns zeigen, in welch dumpfem Zustand sich unser Geist befindet, wenn wir unsere Anbindung an die geistige Welt, sprich unsere spirituelle Natur nicht leben. 

Und es ist in der Tat so, finden wir den Kernpunkt eines Problems, dann löst sich der dumpfe und schläfrige Zustand auf und unser Geist wird ein Stück wacher.

  

Ob wir uns und unsere Klienten zum „Singen“ bringen? Singen verstanden als das freie Schwingen der Person? Singen verstanden als das Erwachen zum wahren Selbst?
Für mich ist das ein schöner Leitfaden für unsere Arbeit.

Ja, das gefällt mir.

Ob es gelingt?

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4. November 2010 4 04 /11 /November /2010 08:12

Ich möchte nochmals an meinen letzten Beitrag anschließen.  Wie genau sollte man bei der Arbeit mit den Zwei Punkten hinschauen?
Wir haben diese Frage auch an unsere geistigen Helfer gestellt. Die Antwort war interessant und sofort nachvollziehbar, da wir genau diese Erfahrungen auch schon gemacht hatten.

Zu einen geht es darum, dass jede Heilung eines früheren Lebens Auswirkungen auf das jetzige Leben hat. Das hat damit zu tun, dass Raum und Zeit Kategorien unseres Verstandes sind, nicht aber für die Ebenen der Wirklichkeit gelten, die jenseits des Verstandes sind.  Man diskutiert ja heute auch in der Physik die Möglichkeit von Parallelwelten.
Tatsache ist – und das haben wir schon oft genug erfahren dürfen -, dass wir ein „vergangenes Leben“ heilen und dass sich dadurch der Zustand im jetzigen Leben sofort verbessert. Besonders deutlich ist das bei körperlichen Problemen zu spüren. Die zeitliche Distanz der Leben zueinander spielt dabei keine Rolle.

Und noch ein Punkt ist ganz wichtig und nicht  zu unterschätzen. Es ist der spirituelle Hochmut.
Seien wir doch mal ehrlich. Wir alle kennen solche Situationen, wo wir mit einer gewissen Geringschätzung, ja sogar Verachtung auf einen Mitmenschen herabschauen mit dem Gedanken im Kopf „wie kann man nur. Ich würde das ja nie tun ...“. Diese Gedanken sind schlichtweg menschlich. Es gilt sie weder zu verurteilen, noch anzuprangern. Es ist einfach so. Aber es ist gut, wenn wir darum wissen.
In psychologischen Studien zur Selbst- und Fremdeinschätzung hat man herausgefunden, dass wir uns, wenn es um uns geht, immer ein klein weniger besser einschätzen als unsere Mitmenschen. Offenbar brauchen wir das, um ein gutes Selbstgefühl zu entwickeln. Und Menschen, die sich grundsätzlich unter andere stellen, haben in der Tat ein Problem und leben sich nicht eben leicht. Aber wie schnell kann aus dem „Ich fühle mich ein klein wenig besser“ ein Gefühl von Hochmut entstehen.
Jetzt mache ich in der Arbeit mit vergangen Leben die nicht gerade schmeichelhafte Erfahrung, dass ich ja auch schon mal das eine und andere Leben geführt habe, das ich vom heutigen Standpunkt aus verurteilen würde und zwar ganz und gar. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir alle haben schon alles durchlebt. Wir alle waren schon „Heilige“ und „Verbrecher“, „Opfer“ und „Täter“. Warum ich das in Anführungszeichen setze? Von der geistigen Entwicklung aus gesehen gibt es keine Verurteilung, keine Bewertung, keine Schuld. Aber das ist ein anderes Thema für einen neuen Beitrag.
In welcher Bandbreite sich die Erfahrungen aller meiner vergangenen Leben abspielen, das kann ich noch nicht sicher sagen. Ich vermute, dass nicht jeder Mensch die Extreme - also z.B. mächtiger Herrscher und rechtloser Sklave - durchlebt, aber in einem gewissen Rahmen  scheinen wir in der Tat alle Möglichkeiten zu durchleben. Das hängt damit zusammen, dass die Seele Erfahrungen machen möchte, um sich entwickeln zu können. So kann es gut sein, dass wir in einem Leben Gewalt ausgeübt haben und dann in einem späteren Leben erfahren wollen, wie es sich anfühlt, wenn wir selber zum Opfer von Gewalt werden.

Wenn ich diese Entwicklung der Seele im Auge behalte, dann fange ich an, Milde und Mitgefühl zu entwickeln. Ich weiß nämlich, wie es sich angefühlt hat, krank, rechtlos, verachtet und verspottet zu sein. Ich weiß, wie sich Hass, Wut und Aggression  anfühlen und warum ich sie gelebt habe. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ich nicht aus meiner Haut raus kann und in meinen eigenen Mustern gefangen bin. Ich weiß vor allem auch, wie schwer es ist, mir selber ein Fehlverhalten zu vergeben, das ich von meiner heutigen Sicht aus komplett ablehne und verurteile. Das ist wohl die schwierigste, aber auch die wertvollste Lektion.

Je mehr ich für mich selber Milde und Nachsicht entwickeln kann, umso mehr kann ich das auch anderen Menschen gegenüber empfinden. Es ist ein Lernprozess, der nicht immer einfach ist. Aber ich glaube auch, es ist ein Prozess, der für die spirituelle Entwicklung von ganz entscheidender Bedeutung ist. 

 

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