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19. Mai 2011 4 19 /05 /Mai /2011 09:18

Glaubenssätze und Abnehmen - wieder eine Anfrage aus der Suchmaschine.

 

Also mal vorweg: Ob es mit allgemeinen und für alle gültigen Glaubenssätzen getan ist, das wage ich zu bezweifeln. 

Wenn jemand zu viel Speck auf den Rippen hat, dann kann das ganz unterschiedliche Gründe haben. Ohne sich da mal genauer drauf einzulassen, hinzuschauen und dran zu arbeiten ...? Ehrlich gesagt, ich fürchte, das wird nicht recht funktionieren.

Ich liste mal so ein paar Hauptpunkte auf, die beim Übergewicht eine Rolle spielen können. Wichtig: Können aber nicht müssen und schon gar nicht bei jedem. Wie gesagt: man müßte sich das bei jedem Einzelnen genauer anschauen.

 

Übergewicht und Schutzbedürfnis

Ich kann mir im wahren Sinne des Wortes ein dickes Fell anschaffen, in dem ich halt schlichtweg mehr esse, als ich eigentlich brauche. Aus meiner Beobachtung kann ich sagen, dass Übergewicht bei vielen Menschen mit dem Bedürfnis, sich zu schützen zu tun hat. Woher das aber wieder kommt, welche Erfahrungen dahinter stehen, das müßte man sich im Einzelfall anschauen. Es kann gut sein, dass über viele Inkarnationen immer wieder dieselben Muster eine Rolle spielen. 

  • Wichtig ist hier: Welche Bedingungen brauche ich, um auf das dicke Fell verzichten zu können?
  • Brauche ich das Übergewicht, um mich als gewichtig im übertragenen Sinne wahrzunehmen? Habe ich also ohne das Übergewicht das Gefühl, nicht beachtet zu werden?
  • Kann ich mich selber schützen und zwar auch energetisch schützen?
  • Wie gehe ich mit meinen Grenzen um? Kann ich sie spüren? Kann ich mich abgrenzen?

Körpergefühl, Selbstgefühl, Selbstwert und Selbstliebe

Das Spüren meiner Grenzen bringt mich gleich zum nächsten Punkt, nämlich zu meinem Körpergefühl. Wie soll ich ein gutes Gewicht halten können, wenn ich kein Gefühl für mich selber habe? Dazu kommen mein Selbstwert und ganz wichtig, die Selbstliebe. Also:

  • Kann ich mich selber spüren?
  • Kann ich mich in meinem Körper spüren?
  • Welche Beziehung habe ich zu meinem Körper?
  • Schätze ich meinen Körper?
  • Schätze ich mich selber? Da geht es um den Selbstwert.
  • Kann ich mich selber annehmen? Selbstakzeptanz!
  • Kann ich mich selber lieben? Selbstliebe!

Selbstwert, Selbstakzeptanz und Selbstliebe sind ganz wichtige Faktoren. Wenn ich keine gute Beziehung zu mir selber habe, wie soll es dann fuktionieren, dass ich auch wirklich gut mit mir umgehe? Zu viel essen und mir dadurch gesundheitliche Probleme anschaffen, da gehe ich nicht wirklich gut mit mir selber um.  

Also wie steht es mit dem Selbstwert, der Selbstakzeptanz und der Selbstliebe?

 

Essen und Stress, Essen und Frust

Bei Stress und Frust greifen viele Menschen entweder zum Alkohol oder sie lassen es sich besonders gut schmecken. Auch bei Tieren habe ich ein Frustfressen schon beobachtet. Da gilt es vor allem daran zu arbeiten, dass ich die Stress- bzw. Frustsituation verändern kann, entweder konkret oder meine Einstellung dazu.

  • Wie gehe ich mit Stress/Frust um? Setze ich mich mit der Situation auseinander oder lenke ich mich mit Essen ab?
  • Welche Strategien habe ich?
  • Welche Gefühle tauchen auf?

Da gibt es sehr viel, was beachtet werden sollte. Aber auch hier müßte man in die konkrete Situation reinspüren, um die bestmöglichen Anleitungen zu finden.  

 

Essen als Ersatzbefriedigung
Viele Menschen essen, um sich was Gutes zu tun und schaden sich dabei. Da ist die große Frage, wofür steht denn das Essen?

  • Ist es Zuwendung, die ich mir über das Essen gebe?
  • Lenke ich mich von etwas ab?
  • Überbrücke ich damit eine innere Leere? Also: Esse ich, um die Leere nicht wahrnehmen zu müssen?

Essen und Suchtverhalten
Zu viel Essen hat auch was mit Suchtverhalten zu tun. Man kann das ganz gut beobachten, wenn man anfängt zu essen und einfach nicht aufhören kann, weil es halt so gut schmeckt. Ich brauche noch einen Bissen und noch einen Bissen und dann noch dies und das ...

  • Sucht hat was mit Suchen zu tun. Also: Was suche ich wirklich?
  • Mit einer Sucht lenke ich von etwas ab. Mit Alkohol decke ich z.B. einen Schmerz zu, den ich nicht spüren will. Was decke ich mit dem Essen zu?
  • Hier spielen auch Dämonen eine wichtige Rolle. Es kann gut sein, dass ein Dämon dafür sorgt, dass ich zu viel esse, Dann habe ich ja auch einen Grund, mich ständig fertig zu machen. Hier braucht es einen Spezialisten, der mit den Dämonen arbeitet. Ich mache das über das Nähren von Dämonen und das Löschen der entsprechenden Programme, die es Dämonen ermöglichen, sich anzudocken.  

Essen und Erfahrungen aus vergangenen Leben

Auch das ist nicht zu vernachlässigen. Gibt es aus vergangenen Leben Traumata, die noch wirksam sind und mich nicht davon loskommen lassen, dass ich zuviel esse?

Das kann man nur lösen, wenn man in das Thema reinspürt und schaut, welche Ereignisse sich zeigen. Oft ist es auch so, dass es mit einmal Reinspüren und Auflösen nicht getan ist, sondern dass sich ein Muster durch mehrere Leben zieht oder auch unterschiedliche Erfahrungen zusammenspielen, damit ein bestimmtes Verhalten sich etabliert.

 

Essen aus lerntheoretischer Sicht
Bei allen Ansätzen, die darauf ausgerichtet sind, Hintergründe für das Übergewicht zu verstehen und Blockaden, welcher Art auch immer, aufzulösen, darf man nicht vergessen, dass es gerade beim Essen auch einen lerntheoretischen Zusammenhang gibt, der nicht zu verachten ist.

  • Ein gut zubereitetes Gericht schmeckt einfach gut. D.h.: Das Essen hat  was mit Genuß zu tun. Und damit ist das Essen an sich schon eine positive Erfahrung, die ich nicht freiwillig meide. Hier ist es wichtig, sich etwas zu suchen, das einem Spaß macht, mit dem man sich belohnen kann, wenn man weniger ißt.
  • Den Zusammenhang von Gewichtzunahme und zu viel Essen kann ich nicht unmittelbar erfahren, sondern muß ihn mir durch meinen Verstand erschließen.
    Bsp.: Wenn ich auf eine heiße Herplatte lange, dann spüre ich: Tut weh! Ich ziehe die Hand sofort zurück.
    Wenn ich zuviel esse, dann gibt es keine vergleichbare, unmittelbare Sinneserfahrung, die mir sofort anzeigt: Vorsicht tut weh, tut mir nicht gut usw.! - Es sei denn, ich überfresse mich derart, dass es mir schlecht wird. Aber das sind die Extremfälle, die dringend einer therapeutischen Begleitung bedürfen. -
    Weil aber diese unmittelbare Rückmeldung über die Sinne fehlt und ich den Verstand als Vermittler brauche, ist das Abnehmen einfach schwer. Das ist eine Tatsache, die leider viel zu wenig berücksichtig wird. 

Essen und der Stoffwechsel

Auch daran sollte man denken.

  • Habe ich Stoffwechselprobleme? Ev. Schilddrüse?
  • Liegt eine Erkrankung vor, die das Übergewicht begünstigt?
  • Stimmt meine Ernährung? Esse ich so, dass es für meinen Organismus gut ist?
  • Schlafe ich ausreichend?
  • Trinke ich ausreichend?

Das sind jetzt nur ein paar Punkte, die mir auf die Schnelle einfallen. Sie spielen aber eine wichtige Rolle. Vielleicht wird dadurch schon mal klar, dass es mit ein paar pauschalen Glaubenssätzen nicht getan ist. Und eines steht fest: Wenn ich rundum glücklich und zufrieden bin, dann esse ich auch nicht mehr, als es mir gut tut. D.h.: Übergewicht zeigt immer an, dass was nicht im Lot ist. Und das gilt es herauszufinden und zu bearbeiten, denn das bin ich mir wert.

 

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9. März 2011 3 09 /03 /März /2011 09:06

Eine interessante Frage! Da ich auch ein paar Kilos los werden möchte, stell ich mal so zusammen, was mir wichtig erscheint. Ich werde dann bei gegebener Zeit berichten, ob und wie es funktioniert hat und Verbesserungsvorschläge dazu setzen... .

 

Als erstes sollte man sich fragen, was es für Voraussetzungen braucht, um abnehmen zu können. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Dabei geht es um die Frage: Warum habe ich zuviel Speck auf den Rippen? Um diese Frage kommt man nicht rum, auch wenn man mit der ZweiPunktMethode auflöst.

  • Brauche ich einen Schutzpanzer um mich rum?
    Wenn ja: Welche Probleme stecken dahinter bzw. wovor muß ich mich schützen?
  • Ist das Essen so eine Art von Ersatz für was anderes?
    Und wenn ja: wofür?
  • Wann esse ich zuviel? Frustverhalten?
  • Wie ernähre ich mich?
    Im Klartext: Esse ich zuviel? Und wovon esse ich zuviel? Zucker? Fett? Kohlenhydrate? Sind die Protionen zu groß? ...
  • Wie schaut es mit dem Stoffwechsel aus?
  • ...

Habe ich so ein Gefühl dafür bekommen, wo die Probleme liegen, dann kann ich ganz gezielt mit den Zwei Punkten arbeiten.


Als Denkanstoß führe ich mal ein paar Punkte an, an denen man mit den Zwei Punkten arbeiten könnte. Was für jeden einzelnen zutrifft oder nicht, muß jeder für sich selber erspüren. 

  • das Bedürfnis nach Sicherheit transformieren
  • das Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung transfornieren
  • die Fähigkeit integrieren, sich schützen zu können oder für sich einstehen zu können
  • den verletzten Selbstwert heilen
  • den natürlichen Selbstwert integrieren
  • sich das Thema Sucht und Suchtverhalten anschauen.
    Vielleicht suche ich was, das ich durch das Essen ersetze. Dann: Suchtverhalten transformieren und das integrieren bzw. mir das erlauben, was ich wirklich suche.
  • sich erlauben, das Leben zu genießen
  • Zufriedenheit integrieren 
  • ganz wichtig: Glaubenssätze anschauen, blockierende Glaubenssätze - Abnehmen ist schwer - transformieren und unterstützende - es macht Spaß, mich gesund zu ernähren - integrieren.
  • und ... und ... und
  • nicht vergessen: ursächliche Ereignisse transformieren, also Ereignisse aus vergangenen Leben, die traumatisierend waren und im jetzigen Leben noch wirksam sind.

Das sind jetzt - wie gesagt - beliebige Beispiele, Denkanstöße. Da ist jeder aufgerufen, für sich selber zu erspüren, was stimmig ist.

 

Wenn ich mich darum kümmere, warum ich zu viele Pfunde mit mir herumschleppe und da ehrlich hinspüre und hinschaue, dann habe ich die Voraussetzung dazu geschaffen, dass das Abnehmen überhaupt funktionieren kann. Ich arbeite erst an den Bedingungen, die es ermöglichen, dass ich Gewicht abgeben kann.

Ich beobachte immer wieder, dass genau dieser Schritt gerne weggelassen wird, egal um welches Problem es geht.

FUNKIONIERT NICHT!!!

Ich kann in eine volle Tasse Tee keinen neuen Tee eingießen. Erst muß ich die Tasse leeren, dann kann ich nachschenken.

 

Nach diesem wichtigen ersten Schritt kann ich gezielt mit dem Hunger- bzw. Sättigungsgefühl und meinem Eßverhalten arbeiten. Ganz konkret werde ich

  • das Hungergefühl, falls es auftaucht, transformieren.
  • Ev. Freßgier bzw. das Verlangen nach Essen transformieren ,
  • das Gefühl von Sättigung integrieren 
  • und das Programm für schlechtes Eßverhalten löschen und ein natürliches, den Bedürfnissen des Körpers entsprechendes Eßverhalten integrieren.
  • Wichtig: unterstützende Glaubenssätze integrieren!

Man könnte auch versuchen, die Kalorien in Speisen zu reduzieren. Versuchen würde ich das auf alle Fälle.

 

Ich glaube, dass ich mich mit den Zwei Punkten selber bestens unterstützen kann.
Dennoch: es geht um ein Verhalten, das sich ändern soll. Und da heißt es: Achtung, nicht wieder in das alte Muster rutschen! Das passiert ganz schnell, wenn man nicht wachsam gegenüber sich selber ist. Da hilft es vielleicht, sich

  • Wachsamkeit und
  • Disziplin zu integrieren.

Wir dürfen nicht vergessen: Auch ein unökonomisches Verhalten, das wir über einen längeren Zeitraum hinweg aufrecht erhalten, ist schlichtweg eingeübt. Es sitzt. Und da bin ich aufgefordert mich zu entscheiden, ob ich es im Augenblick loslasse oder einfach wieder in mein altes Muster zurück rutsche. Das funktioniert nämlich ganz von alleine! Das Quanteln kann mir dabei sehr helfen, das alte Verhalten loszulassen. Aber die richtige Entscheidung im jeweiligen Augenblick  treffen, das muß ich schon noch selber.

 

Also dann: Viel Glück beim Loswerden von ein paar oder auch vielen Pfunden oder Kilos... !

Ich bin schon gespannt, wie es funktionieren wird.

 

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