Die Arbeit mit den Zwei Punkten ist ja inzwischen der Renner auf dem alternativen Markt. Da ein neues Angebot mit Quanten-xy, dort ein Angebot mit Matrix-yz und... und ... und... . Manchmal habe ich so das Gefühl, als ob täglich neue Angebote erscheinen.
Ja, die Zwei-Punkt-Methode ist schon eine feine Sache. Und auch das Aufstellen, wie ich es durch Andrew Blake kennengelernt habe, ist interessant. Damit kann man schon ganz vernünftig arbeiten.
Als ich diese Methode kennengelernt habe, war ich sofort sehr vertraut mit dieser Arbeit. Zusammen mit zwei befreundeten Kolleginnen habe ich brav und fleißig geübt. Zwei- bis dreimal in der Woche haben wir uns getroffen und aufgestellt und aufgelöst, was das Zeug hält. Und irgendwann hat sich eine meiner beiden Kolleginnen entschlossen, bei einer Schamanin eine schamanische Reise zu machen bzw. machen zu lassen. Wir beiden anderen durften mitkommen, um diese Erfahrung mal kennenzulernen.
Es war ein wenig eigenartig, als die erste Anweisung kam. Irgendwie - so genau weiß ich das nicht mehr - sollten wir den Eingang zur inneren Welt unserer Freundin finden. Ich dachte mir nur: aha, da geht mir das Herz auf, als schon die Frage kam, wie ich denn jetzt da reingekommen sei und ich solle gefälligst nochmal zurückkommen. Irgendwie wußte ich nicht so recht, was das sollte. Ich hatte halt gespürt, dass sich in meinem Herzen ein Raum öffnet. Aber so einfach geht das offenbar nicht, wenn man ordentlich schamanisch reist.
Und dann ging es weiter. Eine ewig lange Strecke, die wir uns genau merken sollten, um den Weg auch wieder zurück zu finden. Die Freundin, für die die Reise angetreten wurde, sollte eigentlich brav "zuhause" bleiben. Doch plötzlich bemerkte die Schamanin: "Ich sehe, Sie sind doch mitgekommen." Meine Freundin grinste sich eins. Es war ihr einfach zu langweilig, dazuliegen und zu warten. Also kam sie schnell mal nach, so ganz nebenbei und unkompliziert und ohne irgendwelche Regeln. Aber so einfach geht das ja für eine gelernte Schamanin nicht.
Der langen Geschichte kurzer Sinn: damals hatten wir alle drei entdeckt, dass wir offenbar schamanisch Reisen, nur wir wußten das halt nicht. Dafür hatte sich die ansonsten eher uninteressante Sitzung in der Tat gelohnt. Ab diesem Zeitpunkt benutzen wir das Reisen ganz bewußt, um an die notwendigen Informationen zu kommen.
Unsere dritte Kollegin hat uns verlassen und seitdem arbeiten Frau Meier und ich ständig zusammen ungd gehen miteinanader auf Reisen.
Monica bekommt Bilder, Szenarien, ganze Filme vor ihrem inneren Auge. Ich bin ziemlich blind, nehme aber - ich nenne das jetzt mal so - energetische Imprints wahr, die ganz offenbar die energetischen Abdrücke von traumatisierenden Ereigissen sind. Im Tibetischen Buddhismus gibt es dafür einen speziellen Begriff, nämlich Bag-chas. Sie sind es, die unter anderem unser Verhalten wesentlich steuern. Wenn wir jetzt mit den Zwei Punkten transformieren, dann spüre ich, dass sich diese energetischen Imprints auflösen.
Es sind aber nicht nur einzelne energetische Imprints, die ich spüre, sondern ich gelange auch in bestimmte Bewußtseinszustände, wenn es für das jeweilige Leben von Bedeutung ist. Einer der unangenehmsten Zustände, die ich je gefühlt habe, war ein Wachkoma. Diese Gefühl von Gefangensein und dieser drängende Wunsch gehen zu dürfen, waren kaum auszuhalten.
Sehr eigenartig fühlen sich EGO-Programme an, die das Bewußtsein regelrecht einschläfern. Anders ist das nicht zu beschreiben.
Fehlt der spirituelle Aspekt im Bewußtsein, erlebe ich diese Zustände als dumpf. Jetzt verstehe ich auch, warum man von einem dumpfen und einem erwachten Bewußtsein spricht. Denn genauso fühlt es sich an.
Alle diese Erfahrungen sind für mich und meine Kollegin sehr lehrreich. Uns kommt es so vor, als ob wir durch unsere Arbeit eine Schulung erhalten über das menschliche Bewußtsein, über karmischen Zusammenhänge, über Welten und Universen.
Dass wir das erfahen dürfen, erfüllt uns beide mit großer Freude und Dankbarkeit.